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	<title>the horse with the blinders eating the hay</title>
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	<description>Kultur, Digitalisierung, Selbstbehauptung.</description>
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		<title>Occupy Gotham oder Batmans Sprung in den Glauben – Teil 1</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 06:56:01 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ein Sturm zieht auf, Mr. Wayne. Sie und Ihre Freunde sollten sich lieber vorbereiten. Denn wenn er losbricht, werden sie sich alle fragen, wie sie jäh so maßlos leben konnten, während sie uns anderen so wenig lassen.“ Catwoman spricht diese Worte zu Bruce Wayne und richtet sie ohne ihr Wissen auch gleichzeitig an Batman, damit an zwei Adressaten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dialektisch geradezu. Doch besteht in der Aufhebung dieses Gegensatzes, wenn man so will, in der Einheit zwischen dem &#8220;An-sich-Sein&#8221; und dem &#8220;Für-andere-Sein&#8221; in meiner Wahrnehmung, in meinem Wissen, die Möglichkeit, den Typ Mensch zu sehen, der tatsächlich Veränderungen bewirken kann? Bruce und der Kulturkapitalismus Bruce Wayne ist der prototypische Liberale. Irgendwo zwischen Bourgeoise und Citoyen transzendierend, besteht sein Bestreben darin, soziale Ungerechtigkeiten vor allem ökonomisch zu bekämpfen. Diese ethische Erfahrung, also ein gutes Werk zu tun, sich um die Welt zu sorgen, natürlich mit dem Einbeziehen des ökologischen, dass auch typisch im Verständnis der heutigen Liberalen, als Autorität gesetzt wird, die nicht hinterfragbar ist und einen essentiellen, religiösen Charakter besitzt. Es fällt nicht schwer sich Bruce Wayne als Käufer von Bioprodukten vorzustellen, Vegetarier, einem der Fairtrade Produkte kauft – als großzügiger Spender für karitative Zwecke ist er [...]]]></description>
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		<title>Hype, Hybris, S21</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 20:20:56 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die griechischen Tragödien sind voll davon, gefallene Darsteller, an ihrer Hybris gescheitert. Auf nichts und niemanden wird gehört, Zeichen der Götter missachtend, am Ende steht stets das Scheitern. Wenig hat sich geändert seither, nur werden diese Geschichten heutzutage nicht von Rhapsoden vorgetragen, sondern trocken und nüchtern, digitalisiert oder auf Papier den Menschen zugetragen. Die Moderne spricht in psychologischen Studien, die die Selbstüberschätzung erforschen von einer Überbewertung, einhergehend mit einer Überschätzung eigenen Wissens, gepaart mit einem übermäßig stark ausgeprägten Vertrauen in das eigene Können. So kann es dann passieren, dass eine Idee geboren wird, die ob ihrer Unmachbarkeit und Idiotie, niemals die Welt der Ideen hätte verlassen sollen, eine Idee, die vorsieht, den Bahnhof der sechstgrößten Stadt der Bundesrepublik Deutschland oben abzureißen und unter der Erde wieder aufzubauen, eine Idee, deren Überbringer man nur mit Kopf schütteln, lachen oder mit einem wohlwollenden Schulterklopfen, wie man es gerne mit geistig verwirrten Menschen in guter Absicht tut, abspeisen sollte, doch die Idee kam nicht alleine. Sie kam mit dem Versprechen, das noch jeden gesunden Geist vernebelt hat und all die dunklen Gestalten und verneinenden Geister herbeilockt &#8211; Reichtum, unermesslicher Wohlstand. Und so wird die Frage, die jeder gesunde Menschenverstand sofort stellen müsste, einfach [...]]]></description>
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		<title>Das Andere ohne das Andere</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 18:11:59 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Dostojewski]]></category>
		<category><![CDATA[Hedonismus]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

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		<description><![CDATA[Unweit von meiner Wohnung, die zu einem Stadtteil des Stuttgarter Ostens gehört, ein Stadtteil übrigens, der, gelinde gesagt, darniederliegt, weil ein leerstehender Laden sich an den nächsten reiht, weil die Wiederbelebungsversuche immer wieder ökonomischen und nicht kreativen Denkmustern folgen und weil die Menschen sich entschieden haben (oder dazu entschieden wurden), ihr Geld in den protzigen Einkaufsbunkern in der Mitte der Stadt im gemeinschaftlichen Erlebnisgefühl auszugeben. In diesem Stadtteil eröffnet unlängst so etwas wie ein Fitnessstudio. „So etwas“ deswegen, weil es nicht mehr ist als eine Ladenfläche, spartanisch eingerichtet, mit einer Plattform im vorderen Bereich, auf der der Fitnessbedürftige mehr oder weniger im Schaufenster präsentiert wird. Die Muskeln werden von einer Apparatur stimuliert und trainiert, die Maschine erledigt sozusagen die Arbeit und das Versprechen dieser Company lautet, dass 20 Minuten in der Woche genügen und effektiver sind als das herkömmliche Training in miefigen Turnhallen oder blankgeputzten Fitnesspalästen. Ich musste sofort an den Diskurs des „entkoffeinierten Anderen“ von Slavoj Žižek denken, in dessen Mittelpunkt unter anderem der Toleranzbegriff unserer liberalen, spätkapitalistischen Zeit steht, der sich ungefähr so zusammenfassen lässt: „Ich respektiere andere, sie sind in Ordnung, aber&#8230; bitte lasst mich in Ruhe damit, bitte dringt nicht in meine Privatsphäre ein.“ Toleranz als [...]]]></description>
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		<title>Gender in der Matrix</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 23:19:14 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
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		<category><![CDATA[Ökonomismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Slavoj Zizek äußert immer mal wieder, wenn er feststellt, dass er Teil einer Diskussionskultur ist, die Thematiken in den Mittelpunkt stellt, die als solche gar nicht diskutabel sind, den Wunsch nach Zensur, nicht einer staatlichen, bürokratischen, nein, einer durch kulturelle Maßstäbe entwickelten Zensur, in der bestimmte Diskussionen und vor allem ihre Protagonisten sich selber disqualifizieren, quasi obsolet machen, alleine schon weil sie darüber diskutieren wollen. Ein einleuchtendes Beispiel dürfte hier der Diskurs der „legitimen Vergewaltigungen“ in den USA sein, der erstmal angefacht, seine Kreise zieht – obwohl er gar nicht, ob der Unvorstellbarkeit und Undenkbarkeit dieser Zusammenführungen der Begriffe, existieren dürfe, aber ausgesprochen, Menschen trotzdem in die Diskussion zwingt über eine Thematik, die als solche nicht Teil unseres Debattenkanons sein sollte. Eine Gesellschaft, in der man tatsächlich gezwungen ist, Argumente gegen Vergewaltigungen vorbringen zu müssen, ist fehlerhaft. Doch die Tatsache, dass wir über Dinge reden, über die nicht zu reden ist, zeigt, dass wir, wenn überhaupt, am Anfang stehen und weit entfernt sind, von dieser anderen Gesellschaft, die viele herbeikommentieren in diesen Tagen, dieser anderen Gesellschaft, in der so etwas nicht nur nicht möglich ist, sondern aus unserer habituellen Verinnerlichung verschwunden ist. Genau dies ist eigentlich der entscheidende Punkt meines [...]]]></description>
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